Christian Winsemann

Christian Winsemann
Bahnhofstr. 25
27446 Selsingen
Tel. 04284 8711

Wir, der Ortsverein der SPD-Selsingen, wünschen Christian Winsemann weiterhin viel Erfolg bei der Wahrnehmung seines Mandats in unserer Kreisstadt Rotenburg/Wümme. Wir wissen, dass er die Interessen der Bürgerinnen und Bürger dieser Region gut vertritt.

SPD will Alternativ-Standorte für Windenergie

Kreistagsfraktion besucht Windpark in Hamersen

„Der Wind weht rau, wenn es um die zukünftige Entwicklung der Energieerzeugung durch Windenergieanlagen (WEA) im Landkreis Rotenburg geht“, so die Einschätzung des SPD-Faktions-Vorsitzenden Bernd Wölbern. Sein Fraktionskollege und SPD-Kreisvorsitzender Klaus Manal hatte einen vor Ort-Termin in Hamersen organisiert, den die Sozialdemokraten für einen fachlichen Gedankenaustausch nutzten.

Mit Horst Mangels, erfahrener Initiator und Betreiber von WKA und zudem Vorsitzender des Regionalverbands Elbe-Weser-Süd des Bundesverband WindEnergie, und dem Bürgermeister der Gemeinde Hamersen, Gerd Kaiser, standen den SPD Kreistagsmitgliedern um Wölbern und Manal zwei „winderfahrene“ Gesprächspartner Rede und Antwort.

Den Kreispolitikern und den Windanlagenplanern bereitet die geplante Fortschreibung des Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) für den Landkreis Rotenburg aus dem Jahre 2005 und die aktuell möglichen Vorranggebiete für WEA Kopfschmerzen. Das Klimaschutzkonzept des Landkreises (2013) nennt als Ziel für den Ausbau 1,0% der Kreisfläche. Mit 1,2% ist der 2. Entwurf des RROP 2017 in die Beratung und Beteiligung gegangen.

Durch Einwendungen der Bundeswehr und den daraus resultierenden Abstrichen an der Ursprungsplanung hat sich der Planwert auf 0,86% der Kreisfläche reduziert, und liegt damit nicht nur unterhalb des kreiseigenen Ausbauzieles sondern ist auch weit entfernt von einem wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele in Deutschland.

„Wir sollten unbedingt sehen, dass wir mindestens die 1,0% erreichen. Noch besser wären 1,2 oder mittelfristig auch 1,5%“, so Horst Mangels.

Mit großem Interesse haben die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion die in der Diskussion dargelegten Informationen zur Kenntnis genommen.

Die Hoffnung, in einem Gespräch mit Entscheidungsträgern der Bundeswehr in Sachen „Hubschrauber-Tieffluggebiete“ noch zu Kompromissen zu kommen, hat sich hingegen laut Mangels zwischenzeitlich zerstreut.

„Bedauerlich“, wie Bernd Wölbern findet. „Insbesondere der Standort Groß Meckelsen, wäre geradezu ideal entlang der Autobahn.“

Die SPD setzt nun darauf, dass die Kreisverwaltung alternative Vorrangflächen benennen kann, die in den kreiseigenen Kriterien-Katalog passen, um den Beitrag des Kreises zur Erreichung der Klimaziele zu erhöhen.

„Dies muss selbstverständlich im Einklang mit Natur- und Umweltschutz geschehen und Akzeptanz in der Bevölkerung genießen“, betont Wölbern. Und: „Nicht vergessen: Die lukrativste Energiequelle ist und bleibt die Energie-Einsparung!“

12.07.2018